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Wandern

Die Olympiaregion Seefeld mit den Orten Leutasch, Mösern/Buchen, Reith, Scharnitz und Seefeld gehört zu den wohl schönsten Wandergebieten in unseren Alpen. 450 km gepflegte und betreute Wanderwege bieten eine Unzahl von Möglichkeiten zum Wandern – vom flachen Spazierweg bis zur anspruchsvollen Bergwanderung oder Klettertour für Wagemutige. Die beste Zeit für Wanderungen in den Hochgebirgsregionen liegt zwischen Juli und Oktober: Dann können Sie die ganze Vielfalt der Gebirgsflora und -fauna bewundern.

Besonders für Familien geeignet sind folgende Wanderungen.

 3 Seen Wanderung
 Besonders wertvolle Kleinode der Olympiaregion Seefeld
    Strecke  Seefeld – Möserer See – Lottensee – Wildmoos-See – Seefeld
    Gehzeit  ca. 4 Stunden
    Schwierigkeit  leicht
Vor der WM-Tennis-Halle, in Seefeld, führt uns der Weg über die Möserer Mähder mit einer kurzen Steigung in Richtung Mösern. Bei der letzten Wegkreuzung wählt man den rechten Weg, auf dem man bei den Hotels Kaiserhof, Hotel Olympia und Hubertushof vorbei zum Möserer See gelangt. Besonders im Sommer stellt dieser idyllisch gelegene See ein beliebtes Ausflugsziel für Naturbadeseeliebhaber dar (kein Eintritt), ist er doch einer der wärmsten Badeseen Tirols. Besonders reizvoll wirkt dabei eine kleine Insel inmitten des Sees, die nur schwimmend erreichbar ist. Ein Spazierweg führt uns als Rundwanderung um den See (ca. 20min). Das Wirtshaus am See – die „Möserer Seestub´n“ sorgt für eine gemütliche Einkehr mit Blick auf den See.

Nach Umrundung des Sees geht es beim Hotel Tyrol kurz einer Asphaltstraße entlang bergab bis wir nach ca. 10 min den Gasthof Menthof erreichen. Von dort aus geht es auf dem Pirschsteig in Richtung Lottensee. Bevor wir in den Wald kommen laden ein herrlicher Blick ins Inntal, sowie einige Bänke zum Schauen und Genießen ein. Kurz ,vor dem Lottensee mündet der Pirschsteig in eine Asphaltstraße, der man kurz weiter folgt. Schon bald sieht man das aperiodische Gewässer vor sich liegen und hat die Möglichkeit bei der Lottensee-Hütte einzukehren und sich zu stärken. Weiter geht es über den Weg Nr. 2 zur Ferienkolonie Wildmoos und der bei Gästen und Einheimischen bekannten und beliebten Wildmoosalm. Auch dort gibt es wieder einen aperiodischen See zu bewundern. Kurz nach der Wildmoosalm führt uns der Hörmannweg rechts in den Wald zurück nach Seefeld. Es besteht auch die Möglichkeit über den Brunschkopf retour bis nach Mösern zu wandern.

Mit kleineren Kindern oder einem Kinderwagen empfiehlt es sich, nur von Seefeld aus zum Möserer See zu wandern (ca. 1,5 h) und vom Dorfzentrum Mösern aus mit dem Bus wieder zurück nach Seefeld zu fahren. Informationen zu Buspläne mit genauen Abfahrtszeiten erhalten Sie an der Rezeption
.

 Der Ganghoferweg ins Gaistal
Wandern wie einst Ganghofer im Leutascher Almenparadies
    Strecke  Parkplatz Salzbachbrücke – Gaistalalm – Tillfussalm
    Gehzeit  ca. 3 Stunden
    Schwierigkeit  leicht
Ludwig Ganghofer (1855 – 1920), einer der bekanntesten Heimatschriftsteller seiner Zeit verbrachte viele Wochen des Jahres in seinem Jagdhaus „Hubertus“ bei der Tillfußalm im Leutascher Gaistal. Dort verfasste er unter anderem einen seiner bekanntesten Romane „Das Schweigen im Walde“. Außerdem empfing er dort viele Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur wie Hugo von Hofmanntal oder Richard Strauss. Die Einnahmen aus seinen Romanen erlaubten es Ganghofer, eine der größten Jagden der Nordalpen, die Gaistaljagd zu pachten. Einige der zahlreichen Reitsteige, die er anlegen ließ, sind auch heute noch erhalten.

Der beliebte Wanderweg zum Ganghoferhaus wurde zu seinen Ehren benannt und bietet neben wunderschöner Naturlandschaft mit der Gaistal-, Tillfuß- und der Hämmermoosalm nette Möglichkeiten zur Einkehr. Auch das Ganghoferhaus kann – allerdings nur von außen, da es nicht öffentlich zugänglich ist – bewundert werden.

Der Weg beginnt im Ortsteil Klamm beim Parkplatz Salzbachbrücke. Einem anfangs leichten Anstieg folgt ein gemütlicher Weg, unterhalb der Hämmermoosalm (nach ca. 45 min) vorbei zur Gaistalalm (nach 1,5 Stunden). Weiter gehen wir bis zur Tillfußalm (1 ¾ Stunden), die sich unterhalb der Jagdhütte befindet. Auf dem selben Weg kommen wir wieder zurück zum Ausgangspunkt Salzbachparkplatz.

Für geschichtlich und kulturell interessierte Wanderer bietet es sich an, auch das Ganghofer-Museum, gleich neben der Kirche in Leutasch (Ortsteil Kirchplatzl) aufzusuchen. Dort erhalten wir Einblicke in Leben und Werk von Ludwig Ganghofer, die Leutascher Dorfgeschichte, sowie die Jagd in Leutasch. Öffnungszeiten: Montag – Freitag 15.00 Uhr – 17.00 Uhr , Sonntag 14.00 Uhr – 17.00 Uhr, Eintritt: Erwachsene € 3,- (Ermäßigung mit der Gästekarte), Kinder bis 14 Jahre frei.

Rosshüttenwanderung mit Zirbensteig
Eine Panoramawanderung hoch über den Dächern von Seefeld
    Strecke Talstation Rosshütte – Hocheggalm – Kaltwassersee – Panoramarestaurant
Rosshütte – Zirbenweg – Bergstation Rosshütte
    Gehzeit bis zur Hocheggalm ca. 1,5 Stunden, von dort bis zum Panoramarestaurant ca. 2
Stunden, Zirbenweg ca. 20 Minuten
    Schwierigkeit leicht
Ab der Talstation Rosshütte im Osten von Seefeld gelegen gelangt man über einen Forstweg zur Hocheggalm und weiter zum nur fünf Gehminuten von der Alm entfernten Kaltwassersee. Nachdem man den See, der im Winter als Wasserdepot für die Beschneiungsanlage dient, bewundert hat, geht es weiter zum neuen Panoramarestaurant Rosshütte. Dort beginnt auch der Zirbenweg. 20 Minuten lang führt dieser schöne Weg die Wanderer hoch über Seefeld hinaus. Man gelangt auch hier wieder zurück zur Bergstation Rosshütte. Natürlich ist es auch möglich, den Weg zur Bergstation mit der Standseilbahn zurück zu legen. Tickets erhält man direkt an der Talstation.